Rezept für einen luftigen und leichten japanischen Käsekuchen
Japanischer Käsekuchen ist ein sehr leichter Kuchen im Soufflé Stil, der nach dem Backen so unglaublich leicht ist, dass er sogar etwas zittert, wenn man an ihm wackelt. Das bekommt man durch eine bestimmte Backtechnik hin. Dieser Käsekuchen ist auch unter dem Namen jiggly japanese cheesecake bekannt. Der Kuchen wird im Wasserbad im Ofen gebacken. Dadurch geht er in der ersten Backphase luftig auf und bräunt in der zweiten Phase an der Oberseite. Das Backen ist ein bisschen schwierig, da jeder Ofen anders ist und man die richtige Temperatur treffen muss. Bei zu hoher Temperatur, reißt der Kuchen an der Oberseite auf und fällt später in sich zusammen. Bei zu niedriger Temperatur geht der Kuchen nicht auf. (Ich präsentiere hier meinen dritten geglückten Versuch) Die anderen Versuche schmeckten gut, sahen aber aus, na ja…
Der Japanische Käsekuchen wird durch das Einarbeiten von Luft (durch das geschlagene Eiweiß) und durch das feuchte Milieu beim Backen so unheimlich leicht und luftig, da der Kuchen im Ofen wie gesagt in einem Wasserbad steht. Auch die passende Backform ist für ein geglücktes Ergebnis wichtig. Mein Rezept ist für eine Backform mit einem 18 cm großen Durchmesser gedacht. Am besten sind nahtlose, extratiefe Backformen aus Aluminium geeignet. Wenn du allerdings nur eine Springform besitzt, kannst du diese außen mit Alufolie umkleiden, damit während des Backens kein Wasser in die Form eindringt. Den Boden meiner Aluminiumform habe ich innen mit Backpapier ausgelegt. So kann man den Kuchen nach dem Backen besser stürzen.


Welche Zutaten braucht man für einen Japanischen Käsekuchen?
- Frischkäse (Philadelphia)
- Eier
- Zucker
- Milch
- Butter
- Mehl oder Speisestärke
Aber auch die richtige Herstellung des Kuchens ist sehr wichtig, damit der Teig einerseits cremig, andererseits luftig wird.
Zutaten Japanischer Soufflé Käsekuchen
- 50 ml Milch
- 150 g Philadelphia
- 20 g Butter
- 30 g Mehl
- 10 g Speisestärke
- 4 Eigelb
- 4 Eiweiß
- 80 g Zucker
- 1 TL Zitronensaft
Japanischer Soufflé Käsekuchen, Zubereitung Schritt für Schritt
- Die Eier sollten Raumtemperatur haben. Eigelb und Eiweiß 30 Minuten vorher trennen.
- Eine hohe (nahtlose) Backform mit einem Durchmesser von 18 cm einfetten und den Boden mit Backpapier auslegen.
- Den Ofen auf 150 °C vorheizen.
- Den Philadelphia Frischkäse, die Butter und die Milch in einem Topf lauwarm erwärmen und homogen verrühren. Die Temperatur sollte 40 °C nicht überschreiten.
- Den Herd ausschalten, dann sofort das Mehl unterrühren. Es verrührt sich besser, wenn die Frischkäse-Mischung noch warm ist.
- Das Eigelb unterrühren.
- Alles mit einem Stabmixer mixen, um eine sehr cremige Konsistenz zu erlangen.
- Damit beginnen, das Eiweiß bei mittlerer Rührgeschwindigkeit zu schlagen. Den Zucker in zwei Portionen dazugeben. Die erste Portion hinzufügen, wenn das Eiweiß blasig wird, die zweite Portion dazugeben, wenn das Eiweiß schon sehr fein ist.
Das Eiweiß so lange schlagen, bis beim Eintunken des Schneebesens eine Spitze Eischnee herabhängt und nicht herunterfällt. - Den Eischnee in drei Portionen zu der Eigelb-Frischkäse-Mischung geben. Mit einem Schneebesen sehr langsam alles verrühren, dabei jeweils von innen nach außen rühren und an der Oberfläche beginnen. Dann nach und nach tiefer rühren, bis der Boden erreicht ist. Es ist sehr wichtig, wirklich langsam zu rühren, damit der Eischnee in der Mischung erhalten bleibt.
- Den Teig in die Form gießen.
- Mit einem Holzspieß den Teig umrühren, um Luftblasen zu entfernen. Die Form noch einige Male leicht auf der Arbeitsfläche aufstoßen.
Backen des Kuchens
- In eine flache Schale kochendes Wasser gießen und diese in den Ofen stellen. (unterer Einschub)
- Die Kuchenform in die Wasserschale stellen und im Ofen 10 Minuten bei 140 °C – 150 °C backen. Dann die Temperatur absenken auf 120 °C und 40 bis 50 Minuten weiterbacken. Falls der Kuchen bis dahin noch nicht genügend gebräunt ist, noch einmal 2 Minuten bei 150 °C – 160 °C backen. Dann den Ofen ausschalten und den Kuchen noch 15 Minuten drin lassen.
Während des Backens den Kuchen genau beobachten. Er sollte in der ersten Phase leicht aufgehen und später an der Oberfläche leicht bräunen. Sowie der Kuchen an der Oberfläche zu reißen beginnt, die Tür öffnen und die Temperatur sofort absenken. In diesem Fall ist die gewählte Temperatur zu hoch gewählt. Leider kann ich hier keine genaueren Temperaturangaben machen, da es leider große Unterschiede zwischen Haushaltsöfen gibt. - Den Kuchen aus dem Ofen holen und auf einen Teller stürzen. Das Backpapier abziehen, dann den Kuchen auf einen Teller stellen und abkühlen lassen. Vor Verzehr eventuell mit etwas Puderzucker bestäuben.






















Japanischer Soufflé Käsekuchen
Schwierigkeit: Mittel30
Minuten1
Stunde15
MinutenZutaten
50 ml Milch
150 g Philadelphia Frischkäse
20 g Butter
30 g Mehl
10 g Speisestärke
4 Eigelb
4 Eiweiß
80 g Zucker
1 TL Zitronensaft
Anweisungen
- Eigelb und Eiweiß 30 Minuten vorher trennen.
- Eine hohe (nahtlose) Backform mit einem Durchmesser von 18 cm einfetten und den Boden mit Backpapier auslegen.
- Den Ofen auf 150 °C vorheizen.
- Den Philadelphia Frischkäse, die Butter und die Milch in einem Topf lauwarm erwärmen und homogen verrühren. Die Temperatur sollte 40 °C nicht überschreiten.
- Den Herd ausschalten, dann sofort das Mehl unterrühren. Es verrührt sich besser, wenn die Frischkäse-Mischung noch warm ist.
- Das Eigelb unterrühren.
- Alles mit einem Stabmixer mixen, um eine sehr cremige Konsistenz zu erlangen.
- Damit beginnen, das Eiweiß bei mittlerer Rührgeschwindigkeit zu schlagen. Den Zucker in zwei Portionen dazugeben. Die erste Portion hinzufügen, wenn das Eiweiß blasig wird, die zweite Portion dazugeben, wenn das Eiweiß schon sehr fein ist.
Das Eiweiß so lange schlagen, bis beim Eintunken des Schneebesens eine Spitze Eischnee herabhängt und nicht herunterfällt. - Den Eischnee in drei Portionen zu der Eigelb-Frischkäse-Mischung geben. Mit einem Schneebesen sehr langsam alles verrühren, dabei jeweils von innen nach außen rühren und an der Oberfläche beginnen. Dann nach und nach tiefer rühren, bis der Boden erreicht ist. Es ist sehr wichtig, wirklich langsam zu rühren, damit der Eischnee in der Mischung erhalten bleibt.
- Den Teig in die Form gießen.
- Mit einem Holzspieß den Teig umrühren, um Luftblasen zu entfernen. Die Form noch einige Male leicht auf der Arbeitsfläche aufstoßen.
- In eine flache Schale kochendes Wasser gießen und diese in den Ofen stellen. (unterer Einschub)
- Die Kuchenform in die Wasserschale stellen und im Ofen 10 Minuten bei 140 °C – 150 °C backen. Dann die Temperatur absenken auf 120 °C und 40 bis 50 Minuten weiterbacken. Falls der Kuchen bis dahin noch nicht genügend gebräunt ist, noch einmal 2 Minuten bei 150 °C – 160 °C backen. Dann den Ofen ausschalten und den Kuchen noch 15 Minuten drin lassen.
Während des Backens den Kuchen genau beobachten. Er sollte in der ersten Phase leicht aufgehen und später an der Oberfläche leicht bräunen. Sowie der Kuchen an der Oberfläche zu reißen beginnt, die Tür öffnen und die Temperatur sofort absenken. In diesem Fall ist die gewählte Temperatur zu hoch gewählt. Leider kann ich hier keine genaueren Temperaturangaben machen, da es leider große Unterschiede zwischen Haushaltsöfen gibt. - Den Kuchen aus dem Ofen holen und auf einen Teller stürzen. Das Backpapier abziehen, dann den Kuchen auf einen Teller stellen und abkühlen lassen. Vor Verzehr eventuell mit etwas Puderzucker bestäuben.


